Hol heraus, was zusteht — Basiselterngeld, ElterngeldPlus und Partnerbonus mit allen Optimierungs-Hebeln, Lebensmonats-Plan, Mutterschutz-Schnittstelle und Steuer-Vorschau. Lade Lohnzettel oder Steuerbescheide hoch, um Werte automatisch zu übernehmen.
./fonts/ oder als Inline-base64 geladen. Kein Google-Fonts-Request, keine IP-Übertragung mehr.Elterngeld wird in Lebensmonaten berechnet, nicht in Kalendermonaten — bei Geburt am 15. März läuft Lebensmonat 1 vom 15.03. bis 14.04. Häufigster Planungsfehler aller Eltern. Hier siehst du deinen exakten Zahlungsverlauf inklusive Mutterschaftsgeld-Anrechnung und Steuer-Vorschau.
MuSchG + AG-Zuschuss decken den Mutterschutz finanziell ab. Anrechnung auf Elterngeld in den ersten 1–2 Lebensmonaten.
Elterngeld + MuSchG sind steuerfrei, erhöhen aber den Steuersatz auf dein übriges Jahreseinkommen. Folgejahr-Nachzahlung muss eingeplant werden.
Konservative Schätzung — exakte Höhe hängt vom Zusammenwirken mit Sonderausgaben, Werbungskosten und Ehegattensplitting ab.
Sortiert nach geschätztem Mehrwert auf Basis deiner Eingaben. Aktualisiert sich live mit jeder Änderung. Jede Karte zeigt konkrete Aktion, Frist und Risiko.
Bei sorgfältiger Planung können beim Elterngeld vierstellige Beträge mehr drin sein. Sechs Hebel sind in der Praxis besonders relevant:
Der antragstellende Elternteil sollte vor der Geburt in die günstigere Steuerklasse (III für Verheiratete, II für Alleinerziehende) wechseln. Weniger Lohnsteuer = höheres Elterngeldnetto = höheres Elterngeld.
Wenn im Bezugszeitraum Monate mit geringerem Einkommen liegen (Krankheit, Elterngeldbezug für anderes Kind, Mutterschaftsgeld, Wehr-/Zivildienst), können diese auf Antrag ausgeklammert und durch ältere Monate ersetzt werden.
Boni, die als „sonstige Bezüge" (Großbuchstabe „S" auf dem Lohnzettel) abgerechnet werden, zählen nicht für das Elterngeld. Lass sie mit dem Arbeitgeber — wenn möglich — als laufenden Lohn in den Bemessungszeitraum legen.
Liegt das zu versteuernde Einkommen im Vorjahr über der Grenze, entfällt der Anspruch komplett. Mit betrieblicher Altersvorsorge, Spenden, Riester oder Rürup lässt sich das zvE legal senken.
Wer früh in Teilzeit zurückkehrt, fährt mit ElterngeldPlus oft besser — gleicher Gesamtbetrag, aber doppelte Bezugsdauer. Bei Vollzeit- Pause sind Basis-Monate günstiger (höherer Cashflow). Beide Varianten lassen sich frei kombinieren.
Wenn beide Eltern 24–32 Stunden/Woche gleichzeitig arbeiten (mind. 2 zusammenhängende Monate), gibt es je 4 zusätzliche Plus-Monate. Das entspricht 8 zusätzlichen Familien-Bonusmonaten mit jeweils einem halben Elterngeldsatz.
Wer in der GKV pflichtversichert ist, zahlt während der Elternzeit keine Krankenkassen-Beiträge — Elterngeld zählt nicht als beitragspflichtige Einnahme. Privatversicherte und freiwillig Versicherte zahlen voll weiter (auch den AG-Anteil) — leicht 600–1.000 € monatlich.
Pro Elternzeit-Monat darf der Arbeitgeber den Jahresurlaub um 1/12 kürzen. Resturlaub aus der Zeit vor der Elternzeit bleibt aber bestehen und verfällt nicht. Verbrauche ihn direkt vor dem Mutterschutz — du bekommst volles Gehalt statt späteres geringeres Elterngeld.
Bei Teilzeit-Rückkehr (z. B. 25 h/Woche) bekommst du Teilzeit-Gehalt + ElterngeldPlus parallel. Smart: einen Tag der Woche per Resturlaub abdecken — du hast effektiv weiterhin volle Freizeit, aber Vollzeit-Pflichtversicherung, Rentenpunkte und höheres Gesamteinkommen.
Die 6 Wochen vor der Geburt darf jede Schwangere freiwillig weiterarbeiten (8 Wochen danach sind Pflicht). Wer körperlich fit ist, kann den Mutterschutz später beginnen — volles Gehalt statt Mutterschaftsgeld = bessere Bemessungsbasis und Cashflow-Vorteil.
Beim zweiten Kind ist das Einkommen oft niedrig (Elternzeit/Teilzeit beim Vorgängerkind). Mit einem kleinen Nebengewerbe im Jahr vor der Geburt wechselt der Bemessungszeitraum zum letzten abgeschlossenen Steuerjahr — meist das Jahr vor der ersten Schwangerschaft mit vollem Einkommen.
Mutterschaftsgeld + AG-Zuschuss verbrauchen die ersten 1–2 Basis-Monate des Elterngelds (taggenaue Anrechnung). Wer das ignoriert, plant zwei volle Elterngeld-Monate ein, die nie gezahlt werden — Cashflow-Loch von 3.000–3.600 €.
Verheiratete können III/V oder IV/IV wählen. Strategie: Wer die längere Elternzeit nimmt, kommt in Klasse III. Das maximiert das Elterngeld dieses Elternteils massiv, der andere Elternteil in Klasse V kompensiert über Lohnsteuerjahresausgleich.
Der Mutterschutz blockiert ohnehin Lebensmonate 1+2 (MuSchG-Anrechnung). Vater nimmt diese 2 Monate als Partnermonate parallel — dadurch sind nur 2 „echte" Monate „weg", aber Vater hat 2 Wochen Familienzeit bezahlt und das Paar nutzt 14 statt 12 Monate.
Bei unterschiedlich hohen Gehältern: Der besser verdienende Elternteil nimmt weniger, aber teurere Monate, der schlechter verdienende mehr, aber günstigere Monate — die Summe wird maximal.
Spiele konkrete Optimierungen mit deinen Eingaben durch und sieh sofort den Effekt auf das Elterngeld. Alle Werte werden aus deinen aktuellen Daten oben berechnet.
Wie verändert sich dein monatliches Basis-Elterngeld bei einem Wechsel der Steuerklasse?
Empfehlung: Wechsel spätestens 7 Monate vor Mutterschutz-Beginn.
Was bringt eine Gehaltserhöhung, die vor Beginn des Bemessungszeitraums (12 Monate vor Geburt) wirksam wird?
Effekt nur, wenn Erhöhung mindestens 12 Monate vor Mutterschutz wirksam war.
Annahme: X Monate des Bemessungszeitraums waren wegen Krankheit / Elterngeld eines anderen Kindes nur halb bezahlt — auf Antrag werden sie durch Vollgehalt-Monate ersetzt.
Aktiv beantragen — Elterngeldstelle prüft nicht automatisch.
Wenn dein Jahresbonus als laufende monatliche Zahlung statt als „sonstige Bezüge" abgerechnet würde, fließt er in die Bemessung ein.
Vertraglich als regelmäßige Zahlung vereinbaren, nicht als Einmalbetrag.
Aus deinen aktuellen Eingaben — wieviel mehr Elterngeld könnte mit allen Hebeln kombiniert rauskommen?
Speichere deine aktuelle Konfiguration als Snapshot, ändere oben Werte, speichere weitere Varianten und vergleiche sie nebeneinander. Bis zu 3 Szenarien werden lokal im Browser gespeichert (kein Server).
Der Antrag selbst lässt sich nicht aus diesem Tool versenden — es gibt keine offene Schnittstelle zu ElterngeldDigital oder den Landes-Portalen. Was hier geht: direkter Link zum richtigen Online-Portal deines Bundeslandes, personalisierte Checkliste und ein druckbarer Datenexport.
Alle Deadlines, aus deinem Geburtstermin abgeleitet
Wähle oben dein Bundesland aus, um den passenden Online-Antrag zu öffnen.
Druckbare Übersicht aller berechneten Werte und Eingaben — zum schnellen Abtippen ins Online-Portal.
Lade dein offizielles Antragsformular hoch (muss ein fillable PDF sein, kein Scan). Wir befüllen automatisch, was wir aus deinen Eingaben kennen, und du lädst die vorausgefüllte PDF wieder runter. Erfahrungswert: 50–70 % der Textfelder werden getroffen, Checkboxen bleiben offen.